Energieberatung

Warum Energieberatung?

…wegen den Einsparmöglichkeiten

Vorwort:

Sie suchen einen „Energieberater“, weil Sie entweder nur wissen möchten, wie es energetisch um Ihr Haus und um das Nutzerverhalten steht, oder weil Sie umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen planen und öffentliche Fördergelder beanspruchen möchten.

Nun, Energieberater gibt es zu Tausenden, aber welcher ist der Richtige? Um die Flut der Berater zumindest eingrenzen zu können, sollten Sie schon im Vorfeld wissen, mit welchen Leistungen der „Berater“ sein Hauptlebensunterhalt bestreitet.

Tipp am Rande: Fragen Sie den von Ihnen ausgewählten Energieberater, ob er für Sie eine „Vor-Ort-Energieberatung“ durchführt, obgleich die Leistungen seines Haupterwerbs explizit nicht vorgesehen sind.

Warum Energieberatung:

Wegen den Energie- und Heizkosteneinsparmöglichkeiten, aber auch um selbst einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, aber vor allen Dingen, weil die Energieberatung für Neu- und Altbauten als Standard im Wohn- und Gewerbebau zu betrachten ist.

Bei einer BAFA-Vor-Ort-Energieberatung wird Ihr Gebäude auf energetische Verbesserungs- und Sanierungsmöglichkeiten untersucht. Der aktuelle Energieverbrauch des Gebäudes wird in die Verlustbereiche „Transmission, Lüftung, Wärmebrücken, solare Einstrahlungs- und interne Wärmegewinne“ sowie in die der Anlagentechnik aufgeteilt. Sie erhalten einen energetischen Gesamteindruck über Ihre Immobilie und können das Auftreten von Energieverlusten zuordnen.

In mehreren Sanierungsvarianten werden Fragestellungen wie zusätzliche Dämmung (Dachdämmung, Wanddämmung, Kellerboden, Kehlbalkenlage), Erneuerung von Fensterflächen (Fenster, Türen, Dachfenster), Verbesserung der Anlagentechnik (Niedertemperaturtechnik, Brennwerttechnik, Brennertausch, Neuanlage, Wärmepumpe, Pellets, etc.), Verbesserung der Warmwasserbereitung (Kombibetrieb, solare Warmwasserbereitung und Wärmepumpe) untersucht und explizit für Ihre Gebäude errechnet.

Sie erhalten somit einen energetischen IST-Zustand und umfangreiche zusätzliche energetische Berechnungen und Empfehlungen für eine energetische Gebäudeverbesserung. Gebäudeenergieberater erstellen eine Kostenschätzung über zu erwartende Sanierungskosten und berechnen die CO2-Einsparungen für die Nutzung von Förderprogrammen (KfW, Umweltbank, Investitionsbank usw.) Gebäudeenergieberater informieren Sie über Förderungsmöglichkeiten und in Frage kommende Förderprogramme.

Wenn es um Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs geht, wird von vielen Kunden zunächst die Frage gestellt “Was kostet die Sanierung und wie viel “bringt” die Sanierung an Energiekosteneinsparung ?”Um solche und ähnliche Fragestellungen zu beantworten, bieten Gebäudeenergieberater als unabhängige Fachleute eine komplette Vor-Ort- Energieeinsparberatung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden gemäß den Vorgaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Hierbei wird Ihr Gebäude explizit auf Sanierungspotential untersucht. Energieberater bewerten alle Sanierungsvariaten nach energetischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten und zeigen die Kosteneinsparungen jeder einzelnen Maßnahme.

Warum also einen BAFA-Energieberater anrufen?

• Weil ein besseres Wohnklima, die Erhaltung bzw. die Verbesserung der Bausubstanz nicht grundsätzlich mit monatlichen Mehrkosten verbunden sein muss. Umlagerung heißt dabei das Zauberwort. Anstatt in den Heizöllieferanten Jahr für Jahr zu investieren, sollten die Energiekosten in öffentliche Fördergelder für Sanierungsmaßnahmen „umgelagert“ werden.

• Weil es Gesetze, Normen und Erfüllungsrichtlinien und deren Änderungen gilbt, die nur ein speziell ausgebildeter Gebäudeenergieberater in voller Tragweite kennt und demzufolge kompetente Ratschläge abgeben kann. (siehe Vorwort)

• Weil ohne neutrale/unabhängige Gebäudeanalyse keine ökonomische/ökologische Gebäudesanierung möglich ist.

• Weil öffentliche Fördermittel i.d.R. nur durch Vorlage einer Gebäudeenergieanalyse beantragt werdendürfen.

• Bis zu 90% Energie können eingespart werden.

• Viele Maßnahmen refinanzieren sich schon durch Energiekosteneinsparungen.

• Die Wohnimmobilie erfährt mit jeder energetischen Maßnahme eine deutliche Wertsteigerung.

• Die Bausubstanz bleibt erhalten, oder wird verbessert (Schutz vor Feuchtigkeit)

• Verminderung des Schadstoffausstoßes (Klimaschutz)

Sie möchten jetzt wissen, wie hoch Ihr aktueller Energieverbrauch ist?

Dann stellen Sie mit unserer Rechenhilfe Ihren persönlichen Energieverbrauch fest:

Ermitteln Sie Ihren Energieverbrauchs-Kennwert:
Für die Umrechnung gilt: 1 Liter Öl = 1 m³ Erdgas = 10 kWh

1. Schritt:

Sie heizen mit Heizöl und
verbrauchen _______ Liter pro Jahr x 10 kWh pro Liter = entspricht ___________ kWh pro Jahr

Sie heizen mit Gas und
verbrauchen _______ m³ pro Jahr x 10 kWh pro m³ = entspricht ___________ kWh pro Jahr

2. Schritt

Nur wenn Sie mit der Heizung auch Warmwasser erzeugen,
ermitteln Sie: 1000 kWh x _____ Anzahl Personen = entspricht ___________ kWh pro Jahr

3. Schritt

Zwischensumme = entspricht ___________ kWh pro Jahr
(trifft der 2. Schritt zu, ziehen Sie ihn von Schritt 1 ab)

4. Schritt

Ihr Energieverbrauchs-Kennwert!

Teilen Sie die Zwischensumme durch Ihre Wohnfläche
Wohnfläche in m² ______________ = entspricht ___________ kWh / m² a

Jetzt haben Sie ihren Energieverbrauch festgestellt.

Ab einem Wert von 150 kWh/m²a dürfte sich eine Sanierung lohnen. Spätestens aber bei einem Wert von mehr als 200 kWh/m²a sollten Sie aktiv werden.
(Im Vergleich: Ein Neubau hat einen Wert von nicht mehr als 100 kWh/m²a.)

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